Leider hat nun mein komplettes bisheriges Audio-Setup fuer unterwegs den Geist aufgegeben. Die Kopfhoerer hatten leider schon vor Monaten einen Wackelkontakt und wurden durch K26P von AKG ersetzt. Seit nun etwa 3 Monaten war die "Hold-Funktion" des MP3-Players von Samsung defekt. Dies nervt auf Dauer gewaltig, also habe ich mir nun nach Weihnachten einen neuen Player gegoennt und werde den alten in den naechsten Tagen einschicken.
Der neue sollte mindestens das koennen was der alte auch konnte:
Nur mal als Anmerkung fuer die iPod-Fraktion: Ein iPod mit Orginalfirmware wuerde keine meiner Mindestvorraussetzungen erfuellen und waere somit unbrauchbar.
Nach langem Ueberlegen und Informieren ist es nun ein Cowon iAudio 7 geworden. Dieser bietet mir alles was ich benoetige sowie ein paar Extras wie zum Beispiel Support fuer FLAC und Xvid-Videos.
Es werden auch noch Bilder und Textdateien angezeigt. Allerdings ist mir bisher noch keine praktische Verwendung dafuer eingefallen.
Laut Angaben des Herstellers soll der Akku 60 Stunden(!!) halten. Laut Tests, soll die Laufzeit bei Normalbetrieb ca. 50 Stunden betragen. Das ist fuer mich mehr als ausreichend. Somit sollte ich den Player nur alle paar Wochen mal laden muessen.
Bedienung
In der Praxis ist die beruehrungsempfindliche Bedienoberflaeche recht gewoehnungsbeduerftig. Zudem ist es mir bisher nicht moeglich den Player blind zu bedienen.
Geladen wird der Player per USB oder Adapter, der nicht im Lieferumfang enthalten ist. Da ich sowieso meistens nicht weit von einem USB-Port entfernt bin und z.B. mein Router sowieso ununterbrochen laeuft, ist das aber kein Problem. Das Laden per USB laesst sich abschalten und bei Bedarf einschalten. So wird der Akku nicht sofort bei jedem Anschliessen an einen PC geladen.
Absolut toll ist die Bookmark-Funktion. Hiermit kann ich fuer jede Datei ein Bookmark anlegen um spaeter an einer definierten Stelle weiter zu hoeren. Dieses Feature ist zum Hoeren von Podcasts absolut genial.
Linux?
Mit dem mitgelieferten USB-Kabel laesst sich das Teil von den gaengigen Betriebssystemen als USB-Speicher ansprechen und braucht somit keine zusaetzlichen Treiber.
Unter Linux wird der Player allerdings als /dev/sd* und nicht wie andere Sticks und Player als /dev/sd*1 angesprochen. Ich habe mir hierzu sowieso wie im UDEV-Howto beschrieben eine Regel erstellt, die mir ein extra Device anlegt. Das ist hilfreich wenn man z.B. automatisch nach dem Einstecken Podcasts per Script uebertragen will.
Die mitgelieferte Software um Videos zu konvertieren liegt nur in einer Version fuer Windows vor. Aber das Konvertieren laesst sich auch problemlos unter Linux durchfuehren. Das werde ich in einem weiteren Beitrag erklaeren.
Audio
Den Klang wuerde ich als super bezeichnen. Im direkten Vergleich, subjektiv gesehen, etwas besser als der des Samsung.
In Sachen Audioformate wurde bisher alles abgespielt was ich wollte. So gefaellt mir das. Ich werde demnaechst mal etwas mit FLAC rumspielen und sehen, ob ich da Unterschiede zu ogg hoeren kann. Ansonsten bin ich voll zufrieden.
Es gibt noch die Moeglichkeit FM-Radio zu empfangen und bei Bedarf aufzuzeichnen. Allerdings habe ich diese Funktion bisher noch nicht wirklich getestet. Negativ finde ich nur, dass ausschliesslich Frequenzen und keine Namen von Sendern angezeigt werden und die Aufnamen in WMA kodiert werden. Allerdings ist dieses Gimmick fuer mich auch nicht wirklich wichtig.
Video
In Sachen Videos kann ich nur sagen, dass der iAudio 7 wirklich Videos abspielen kann. Wenn auch nur Xvid in einem AVI-Kontainer mit Einschraenkungen in Aufloesung und Bitraten. Es sollte reichen und ab und an mal die Tagesschau oder kleine Video-Podcasts anzusehen. Einen Spielfilm wollte ich auf dem kleinen Display nicht kucken.
Fazit
Alles in allem bin ich sehr zufrieden und bin der Meinung, dass der relativ hohe Preis gerechtfertigt ist. Ich wurde uebrigens fuer diesen Beitrag weder bezahlt noch sonstwie entlohnt. Ich berichte hier rein ueber persoenliche Erfahrungen.
Update:
Nach einem Fehler im Bedienelement, der zu stellenweise unkontrolliertem Scrollen und Spulen fuerte, wurde der Player wieder zurueck geschickt. Wirklich schade, denn eigentlich ist das Geraet ziemlich cool.
Der neue sollte mindestens das koennen was der alte auch konnte:
- Abspielen von mp3 und ogg-vorbis
- Reibungslose Zusammenarbeit mit GNU/Linux
- Datentransfer ohne zusaetzliche Software (also per USB-Storage)
Nur mal als Anmerkung fuer die iPod-Fraktion: Ein iPod mit Orginalfirmware wuerde keine meiner Mindestvorraussetzungen erfuellen und waere somit unbrauchbar.
Nach langem Ueberlegen und Informieren ist es nun ein Cowon iAudio 7 geworden. Dieser bietet mir alles was ich benoetige sowie ein paar Extras wie zum Beispiel Support fuer FLAC und Xvid-Videos.
Es werden auch noch Bilder und Textdateien angezeigt. Allerdings ist mir bisher noch keine praktische Verwendung dafuer eingefallen.
Laut Angaben des Herstellers soll der Akku 60 Stunden(!!) halten. Laut Tests, soll die Laufzeit bei Normalbetrieb ca. 50 Stunden betragen. Das ist fuer mich mehr als ausreichend. Somit sollte ich den Player nur alle paar Wochen mal laden muessen.
Bedienung
In der Praxis ist die beruehrungsempfindliche Bedienoberflaeche recht gewoehnungsbeduerftig. Zudem ist es mir bisher nicht moeglich den Player blind zu bedienen.
Geladen wird der Player per USB oder Adapter, der nicht im Lieferumfang enthalten ist. Da ich sowieso meistens nicht weit von einem USB-Port entfernt bin und z.B. mein Router sowieso ununterbrochen laeuft, ist das aber kein Problem. Das Laden per USB laesst sich abschalten und bei Bedarf einschalten. So wird der Akku nicht sofort bei jedem Anschliessen an einen PC geladen.
Absolut toll ist die Bookmark-Funktion. Hiermit kann ich fuer jede Datei ein Bookmark anlegen um spaeter an einer definierten Stelle weiter zu hoeren. Dieses Feature ist zum Hoeren von Podcasts absolut genial.
Linux?
Mit dem mitgelieferten USB-Kabel laesst sich das Teil von den gaengigen Betriebssystemen als USB-Speicher ansprechen und braucht somit keine zusaetzlichen Treiber.
Unter Linux wird der Player allerdings als /dev/sd* und nicht wie andere Sticks und Player als /dev/sd*1 angesprochen. Ich habe mir hierzu sowieso wie im UDEV-Howto beschrieben eine Regel erstellt, die mir ein extra Device anlegt. Das ist hilfreich wenn man z.B. automatisch nach dem Einstecken Podcasts per Script uebertragen will.
Die mitgelieferte Software um Videos zu konvertieren liegt nur in einer Version fuer Windows vor. Aber das Konvertieren laesst sich auch problemlos unter Linux durchfuehren. Das werde ich in einem weiteren Beitrag erklaeren.
Audio
Den Klang wuerde ich als super bezeichnen. Im direkten Vergleich, subjektiv gesehen, etwas besser als der des Samsung.
In Sachen Audioformate wurde bisher alles abgespielt was ich wollte. So gefaellt mir das. Ich werde demnaechst mal etwas mit FLAC rumspielen und sehen, ob ich da Unterschiede zu ogg hoeren kann. Ansonsten bin ich voll zufrieden.
Es gibt noch die Moeglichkeit FM-Radio zu empfangen und bei Bedarf aufzuzeichnen. Allerdings habe ich diese Funktion bisher noch nicht wirklich getestet. Negativ finde ich nur, dass ausschliesslich Frequenzen und keine Namen von Sendern angezeigt werden und die Aufnamen in WMA kodiert werden. Allerdings ist dieses Gimmick fuer mich auch nicht wirklich wichtig.
Video
In Sachen Videos kann ich nur sagen, dass der iAudio 7 wirklich Videos abspielen kann. Wenn auch nur Xvid in einem AVI-Kontainer mit Einschraenkungen in Aufloesung und Bitraten. Es sollte reichen und ab und an mal die Tagesschau oder kleine Video-Podcasts anzusehen. Einen Spielfilm wollte ich auf dem kleinen Display nicht kucken.
Fazit
Alles in allem bin ich sehr zufrieden und bin der Meinung, dass der relativ hohe Preis gerechtfertigt ist. Ich wurde uebrigens fuer diesen Beitrag weder bezahlt noch sonstwie entlohnt. Ich berichte hier rein ueber persoenliche Erfahrungen.
Update:
Nach einem Fehler im Bedienelement, der zu stellenweise unkontrolliertem Scrollen und Spulen fuerte, wurde der Player wieder zurueck geschickt. Wirklich schade, denn eigentlich ist das Geraet ziemlich cool.
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Dank Rockbox, einem freien (GPL) Betriebssystem für MP3-Player, spielt mein iPod Ogg-Dateien und verhält sich, unabhängig von dem Betriebssystem, an das er rangestöpselt wird, wie ein stinknormaler USB-Massenspeicher.
Spiele (z.B. DooM) und Videos laufen darauf natürlich auch, aber nicht ohne dass die Akkulaufzeit auf einen Bruchteil schrumpft... wenn Dein Gerät sich da ähnlich verhält, würde das mit dem Spielfilm eh nix werden.
DRM ist für meinen Rockbox-iPod übrigens ein Fremdwort und zu Windows und zur iTunes-Software hatte das Gerät genau einmal Kontakt, nämlich zum initialen Formatieren der Festplatte.
Weitere Rockbox-Features: Bookmarks, Gapless Playback, 5-Band-Equalizer, Audio-Ausgabe der Menüs (für Sehbehinderte), Themes, Sleep Timer, Regelung der Abspielgeschwindigkeit (für besonders langsam vorgetragene Hörbücher)... und natürlich ist jedes Detail konfigurierbar (sprich: es gibt keine Marketingabteilung, die eine idiotensichere One-Size-Fits-All-Minimalkonfiguration durchsetzt, die dann im Endeffekt für keinen der Nutzer so richtig passt).
Freie Software ist halt schon was feines.
Also, liebe iPod-Fraktion, werft Eure Player nicht einfach weg, um Euch einen iAudio zu kaufen, sondern befreit sie lieber von ihrem proprietären Sklavendasein.
Leider scheint das Powermanagement unter Rockbox noch ein Problem darzustellen. Wie ich bisher von ein paar Leuten gehoert und in Foren gelesen habe, leidet die Laufzeit stark darunter.
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