Man koennte ja meinen, ich habe mich schon genug ueber die Blindheit und Gutglaeubigkeit der Leute ausgekotzt, die Videoueberwachung fuer ne tolle Sache halten und den Ueberwachungsstaat ja auch gar nicht so schlimm finden. Aber scheinbar ist es nicht genug.
Nachdem ich am Dienstag folgende News bei Heise gelesen habe, hat es mir in den Fingern gejuckt, doch solche Sachen werden vom Grossteil der Bevoelerkung einfach nicht ernst genommen und mit "pfleidi ist ein paranoider Spinner" abgetan. Tolles Sache das! Sie haben ja "nichts zu verbergen".
So langsam kotzt mich diese dumme gutglaeubige Masse, die sich vor lauter Terrorgefahr tierisch in die Hosen scheisst, aber gleichzeitig Leute wie mich als paranoid bezeichnet verdammt an!
Das Problem ist nicht nur, dass die allgemeine voellig unangebrachte Panik vor den boesen boesen Terroristen die Leute zu einer dummen panischen Masse mutieren laesst, die zum logischen Denken unfaehig zu sein scheint, nein das Problem ist, dass durch diese dummen und panischen Menschen jeder Politiker tun kann, was er will solange er sich an den Slogan "Es dient der Terrorismusbekaempfung ... " haellt. Kann sein, dass ich hier uebertreibe, aber so langsam kommt es einem wirklich so vor.
Doch scheinbar bin ich doch nicht so allein: Bei FUCKUP titelt man richtig "Ueberwachungsstaat: Jetzt geht alles sehr schnell!", bei fixmbr gibts auch gleich zwei Beitraege zum Thema und auch bei den Gulli-News gibts immer wieder Meldungen dieser Richtung.
Diese Meldungen erreichen auf die eine oder andere Art und Weise auch die Nicht-Geeks und Normalos, werden aber scheinbar nicht wahrgenommen. Wirklich schade das. Man kann sich eben schoener und einfacher ueber schmarotzende Arbeitslose aufregen, wie man sie aus der Bild (ein sehr schoener Artikel deckt sich ziemlich mit meiner Meinung dieses Drecksblattes) kennt. Da muss man ja nicht so viel denken und lesen muss man auch nicht so viel .... Wie war das noch? "Never underestimate the power of idiots in large groups."
Zum Abschluss kann man sich ja noch ein paar Zitate zum Thema Terror und Videoueberwachung durchlesen oder sich ueber die Drohung der staerkeren Netzkontolle seitens der EU-Innenminister aufregen. Oder so ...
Warum ich diesen Beitrag ueberhaupt schreibe, wenn es eh nichts bringt? Es ist 6 Uhr morgen, ich kann nicht schlafen und mich beschaeftigt das Thema gerade. Darum!
... oder pfleidi hat endlich nen mp3-Player
Somit haette ich fast alle Punkte auf meiner Einkaufsliste fuer dieses Jahr abgehakt.
Die Entscheidung nach einem 20GB Player, den ich wegen nervigem Piepsen des Displays (Hintergrundbeleuchtung) wieder zurueck geschickt habe, ist nun auf nen kleinen schnuckligen Samsung YP-U1Q gefallen. Das Teil ist klein, leicht, hat 2GB Speicher und hat unter 100 gekostet. Passt.
Arbeit mit Linux:
Der Player bietet das noetigste, aber das kann er gut. Der USB-Stecker laesst sich ausklappen und man kann das Teil wie einen gewoehnlichen USB-Stick mounten und beschreiben.
Die Synchronisation mit amaroK funktioniert genauso problemlos wie das manuelle kopieren der Dateien mittels usb_storage.
Am Notebook funktioniert das ganze bis her prima. Beim DVD-Player und Autoradio muss ich die Verbindung noch testen. Duerfte aber genauso gut laufen.
Laden laesst er sich ausschliesslich per USB, was fuer mich eigentlich ein Vorbeil ist, da ich eigentlich nie mehr als ein paar Stunden von nem USB-Port entfernt bin.
Formate:
Der kleine unterstuetzt die gaengigen Audio-Formate wie mp3, wma, wav und vor allem das freie ogg vorbis.
Da mp3 eigentlich immer funktioniert und mich die anderen Formate nicht interessieren, habe ich vor allem die Wiedergabe der ogg vorbis Dateien unter die Lupe genommen.
Hier spielt er sowohl vorbis mit festen als auch mit variablen Bitraten problemlos. ID3-Tags liest er auch aus. Nur vorbis mit ID3-v2 mochte er nicht.
Klang:
Der Klang ist sehr gut, aber davon merkt man mit den mitgelieferten Ohrstoepseln nicht viel. Erst mir guten Kopfhoerern merkt man auch, dass der Player guten Sound rueber bringt.
Da ich mir dessen bewusst war, hab ich mir gleich einen PX200 der Marke Sennheiser mitbestellt, mit dessen Klang, Verarbeitung und Sitz mich ueberzeugt haben.
Alles in allem eine Kombination, die mich die naechste Zeit gerne beschallen darf ![]()
Ein sehr praktsches Tool um Audio-CDs als Ogg-vorbis, mp3, FLAC etc. einzurippen ist grip. Eigentlich ist es nur ein Frontend fuer cdparanoia, lame, vorbis-tools und viele weitere.
Das Programm benoetigt die verwendeten Tools sowie ein paar Gnome-Libs und laesst sich bei meinem ArchLinux problemlos ueber das Paketmanagement installieren.
Die Hilfe und die Dokumentation taugen was und so dauert es nur ein paar Minuten, bis man loslegen kann seine (nicht kopiergeschuetzten) Audio-CDs einzulesen. Vor allem die Funktion anhand einer CDDB wie Freedb Songtitel, Name des Albums, Interpret und andere wichtige Informationen aus dem Netz zu laden und in Dateinamen und ID3-Tags einfliessen zu lassen, ist sehr praktisch.
Alles in allem ein sehr gutes Tool.
Ich habe hiermit darauf hingewiesen, dass es nicht erlaubt ist, den Kopierschutz von CDs zu umgehen. Falls das trotzdem jemand macht, kann ich nichts dafuer und entziehe mich hiermit jeglicher Verantwortung.
Sowas ist doch immer wieder praktisch. Koennte auch andere Leute interessieren, daher poste ich es mal ![]()


