Ich bin ja gerade auf einer Schulung oder besser gesagt nach dem ersten Schulungstag im Hotel.
Netzwerkdosen im Zimmer und DSL6000 fuer 4EUR/Tag. So lob' ich mir das! Sollten viel mehr Hotels haben.
Nun sind alle Audio- und Videoaufzeichnungen des 23c3 auch als Podcast verfuegbar.
[via]
Eigentlich habe ich es mir ja abgewoehnt heise-Posts zu zitieren, aber dieser Trifft den Nagel auf den Kopf:
Niemand bestreitet ernsthaft, dass Filesharing und einfache digitale Vervielfältigungsmöglichkeiten den Plattenfirmen weh tun. Doch macht es sich die Industrie zu einfach, mit dem Finger auf die "Piraten" zu zeigen, ihnen viel Geld für Abschreckungs-Kampagnen hinterher zu schmeißen und ansonsten weiter zu verfahren wie immer. Denn die Zahlen, so schmerzhaft sie auch sein mögen, sagen noch etwas anderes ... weiterlesen
Nach ewigem hin und her war es vor fast zwei Wochen endlich so weit. Ich habe mein neues Spielzeug erhalten: Ein 14" IBM/Lenovo Thinkpad T60 mit SXGA+ Display und guter Ausstattung.
Ich hatte ja ueberlegt ein Macbook zu kaufen, aber es haben ein paar Punkte deutlich dagegen gesprochen.
- Die Unzureichende Verschluesselung der Festplatte mit Filevault
- Die mangelnde "Kontaktfreudigkeit" wie z.B. nur 2 USB-Ports, kein PCMCIA/Cardbus
- Apple mit seinem DRM-Muell
- Nicht wirklich erweiterbar (alle RAM-Slots belegt, kein Ultrabay ...)
Ich habe mich statdessen fuer ein Thinkpad entschieden, weil es im Gegensatz zum Mac all dies bietet und auch nicht schlecht verarbeitet ist. Zudem hat es von Haus aus drei Jahre Herstellergarantie. Das kann sich sehen lassen. Leider hoere ich ab und an beim Auflegen der Handballen ein leichtes Knacken ueber dem Cardbus-Slot. Dies muesste nicht sein. Hier muss ich sagen, dass das vorherige T43 und aeltere Thinkpads, die ich kenne, einen Tick besser verarbeitet sind.
Der erste Eindruck war ueberzeugend. Leider ist es vom Betriebsgeraeusch lauter als ich es mir vorgestellt hatte. Bei weitem nicht so laut wie das T43P, dass ich kurze Zeit hatte, aber hoerbar. Wenn auch nicht wirklich stoerend. Das liegt wohl an der verbauten "ATI Radeon X1400 mobility", die fuer mich zum Arbeiten eigentlich total oversized ist. Leider gab es die Version mit der grossen Aufloesung nur mit dieser Karte.
Leistungsmaessig stimmt absulut alles. Nur mit einem rsync von mehreren GB Daten von einer verschluesselten Backup-Platte auf die, ebenfalls verschluesselte, interne Platte, konnte ich das System ins schwitzen bringen ... und das auch nur durch IO-Waits. Der Core 2 Duo Prozessor lies sich davon nicht wirklich beeindrucken.
Als Haupt-OS laeuft wieder Arch Linux. Ich haette gerne mal FreeBSD installiert, aber leider sind sowohl der Treiber der WLAN-Karte (IPW3945) als auch der Grafikkartentreiber nicht quelloffen und nur fuer GNU/Linux verfuegbar. Also verwende ich wieder Arch Linux. Es ist wie gemacht fuer den Einsatz auf dem Thinkpad. Das Setup besteht aus einem LVM auf dem die verschluesselten Filesysteme, in einzelne Volumes unterteilt, liegen. Gesichert wird alles, bis auf die /boot Partition durch ein 256-Bit cryptsetup luks auf Basis von DM-Crypt. Hierzu ist auch ein Howto in Arbeit.
Den Fingerabdruckscanner musste ich allein aus Neugier ausprobieren. Auch wenn ich dazu schon Kommentare wie "Das prueft aber nicht ob der Finger noch lebt" hoeren musste. Das mag schon stimmen, aber ich nutze das Teil auch nicht fuer Sicherheitszwecke. Dafuer habe ich ja die Plattenverschluesselung, die viel Effektiver ist.
Hier gibt es ein passendes Zitat:
While you're there, use the ThinkVantage productivy centre to enroll your fingerprint (I suggest enrolling more than one) and make sure you check the option to require a fingerprint scan on boot (not for security, for geek points).
Die grundlegenden Dinge funktionieren bereits absolut problemlos. Allerdings muss ich demnaechst noch einen Kernel mit integrierten Patchen wie suspend2 und tp_smapi backen. Somit komme ich dann in den Genuss von sauberen Suspend/Resume-Vorgaengen und kann das APS nutzen.
Als Schutz bei Stürzen haben einige Modelle einen APS (Active Protection System) genannten Bewegungssensor, der den Schreib-/Lesekopf der Festplatte in Parkposition fährt, wenn Beschleunigungen registriert werden, die zu einem Head-Crash führen könnten.
Bei meiner Lieferung war der "grosse" Akku mit 9 Zellen dabei. Dieser steht hinten zwar ueber, haellt dafuer aber teilweise ueber fuenf Stunden durch. Und dies ist bei einem Notebook mit der Ausstattung nicht schlecht.
Alles in allem bin ich froh, dass ich mich fuer das T60 entschieden habe. Ich kann damit unter Linux jetzt schon mehr Funktionen nutzen als mit dem vorherigen Toshiba und wenn es die naechsten Jahre durchhaellt, werde ich es so schnell auch nicht wieder hergeben.
Alles was jetzt noch fehlt ist ein passender Rucksack mit Notebookfach. Mein derzeitiger Rucksack (ohne Notebookfach) macht so langsam schlapp und die Notebooktasche hat sich als nicht wirklich praktisch erwiesen. Hier sind Vorschlaege selbstverstaendlich willkommen.
Eigentlich sollte dieser Post noch Fotos enthalten, aber ich bin nicht dazu gekommen diese zu machen und nach drei Wochen sollte ich das Teil so langsam mal abschicken
Einen supercoolen RSS-Reader als normale Applikation und Webinterface. Jeweils mit einer standarisierten Schnittstelle um die abonnierten Feeds, die abgerufenen und gelesenen Artikel und die Einstellungen zu synchronisieren.
Es sollte somit moeglich sein auf unterschiedlichen PCs, sowohl mit einer Applikation als auch ueber das Webinterface, alle Feeds auf dem selben Stand zu halten. Vielleicht ueber eine Schnittstelle im Webinterface, einen Webdav-Server, auf dem Configs abgelegt werden oder sonstwas. Cool waere das allemal.
Gibt es so etwas bereits? Kennt jemand eine Loesung die zumindest Teile der Wunschliste abdeckt?
Da ich Webinterfaces allgemein nur benutze, wenn ich keinen eigenen PC am Start habe, waere die Benutzung eines rein webbasierten Systems nicht besonders schoen. Auch einen Reader in einer Screen-Session laufen zu lassen waere nur bedingt befriedigend, da ich oft nur per HTTP(S) ins Netz komme.
Interessante Theorie, dass ein Second Life Avatar im Durchschnitt genauso viel Strom benoetigt wie ein durchschnittlicher realer Brasilianer. Das wuerde mir zu denken geben, wenn ich Second Life spielen wuerde.
[via]
So langsam stauen sich ein paar Sachen an, die ich laengst fertig haben wollte.
- Erfahrungsbericht ueber das Thinkpad T60
- Howtos zum Thema Festplattenverschluesselung fuer /home und die Root-Partition
- Vergleich Arch Linux vs. Gentoo
Ich sollte mir mal weniger Dinge vornehmen oder einfach meine Zeit effektver verplanen. Es wartet ja noch der Umstieg auf ein anderes Blog-CMS.
Damit beschaeftigt sich die Seite sides.de.
Wer heutzutage einen Computer im Allgemeinen und das Internet im Speziellen nutzt, kommt in keinem Falle um das Thema "Computersicherheit" herum. Durch die ständig steigende Anzahl von Schadprogrammen und die in immer mehr Variationen auftretenden möglichen Bedrohungen für den Heim-PC ist eine Beschäftigung mit diesem Thema für jeden Computernutzer essentiell.
Die Idee dahinter ist es, auch unbedarften Privatanwendern, wichtiges Wissen ueber IT-Sicherheit zu vermitteln. Finde ich gar nicht schlecht sowas.



