Seit fast drei Jahren auf 2 unterschiedlichen Notebooks muss ich mich nun schon mit gruselig schlechten Grafikkartentreibern aus dem Hause ATI/AMD herum schlagen. Anfangs auf meinem Toshiba Notebook und nun auf meinem Thinkpad. Und nun bin ich der Meinung mich mal etwas ueber diese Hateware auskotzen zu muessen.
Ich habe mit der Kombination ATI-Grafikkarte und Linux schon Grafik- und Anzeigefehler, Abstuerze und so einiges mehr erlebt.
Anfangs war es einfach nur unglaublich schrecklich diesen Kram ueberhaupt erst einmal installiert zu bekommen. Beim alten Notebook konnte ich auf 3D-Beschleunigung verzichten und den OpenSource-Treiber von x.org benutzen. Beim Thinkpad laeuft das leider nicht mehr, da der "xf86-video-ati"-Treiber keine neueren Radeons mehr unterstuetz und der Vesa-Treiber unglaublich langsam ist. Das ist schonmal nicht besonders toll aber bisher lief der fglrx-Treiber (mittlerweile Catalyst) von ATI ja, mehr oder weniger, stabil.
Geaendert hat sich das nach einem Systemupgrade auf einen aktuellen x-Server und einen Kernel 2.6.23. Hier war ein Umstieg auf einen neueren Treiber notwendig. Seit diesem Umstieg und allen nachfolgenden Versionen treten gelegentlich folgende Fehler auf:
- Schwarze oder bunte Balken im Eck rechts unten
- Hohe CPU-Last verursacht vom X-Server
- Seltsame Artefakte um den Mauszeiger herum
Eine Alternative waere der offene radeonhd-Treiber, der auf Basis der von AMD veroeffentlichten Spezifikationen entstanden ist. Doch leider ist es mir auch hier nicht moeglich mein Display in der nativen Aufloesung zu betreiben.
So lange dieser Zustand nun anhaellt muss ich wohl oder uebel mit dem Kompromiss leben und letzten funktionierenden Treiber verwenden bis einer der beiden Treiber benutzbar ist.
Grrr. Das ist sowas von nervig ...
Wie ich mitbekommen habe, findet am 18. Januar 2008 an meiner Hochschule ein weiterer Thementag mit Fokus auf Linux und OpenSource statt.
Das Betriebssystem Linux und die freie Weitergabe von Software über OpenSource Lizenzen hat in den letzten zehn Jahren enorme Erfolge erzielt. Wikipedia, Firefox, die MySQL Datenbank und große Teile des Internet beruhen auf diesem Prinzip von offenen Standards, Kooperation und Ideenreichtum. Softwareentwickler und Hochschulen schätzen die Offenheit des Quellcodes, Firmen und Organisationen Flexibilität und Kostenvorteile, Freiheitsliebende die Unabhängigkeit ihres Computersystems.
Ich freue mich darauf und werde mir das Ganze definitiv anschaun.
Gerade habe ich folgenden Artikel gelesen:
Mitglieder des StudiVZ grämen sich wegen neuer Werbeformen: Obwohl der Betreiber seine AGB-Änderung zur Werbe-Personalisierung entschärft hat, gehen Studenten auf die Barrikaden. Sie säubern ihre Profile, löschen Fotos und schreiben kriegerische Parolen auf ihre Pinnwände.
Was ich mich nun wirklich frage:
- Warum hat das so lange gedauert?
- Warum haben sich die Leute nicht vorher um ihre persoenlichen Daten gesorgt?
- Warum machen es nicht mehr Leute so wie bert?
- Und warum verdammt gibt es immer noch Leute die mich ueberreden wollen mit dort nen Account einzurichten?
Eine sehr interessante Reihe ueber die Vorzuege und Nachteile einer Textbasierten Konfiguration gibt es bei Zugschlus. Kann ich nur weiter empfehlen.
Fuer mich als zugezogener Stuttgarter besonders lustig:
... wenn einem der Router durch Herunterfahren des WLAN-Interfaces signalisiert, dass nun Zeit zum Schlafen ist.
Das Ganze war natuerlich gewollt und wird per Cronjob erledigt. ![]()
Die einen nutzen sie gar nicht und die anderen exzessiv. Ich zaehle mich definitiv zu letzteren. Ich kann und will nicht mehr ohne. Daher bin ich erfreut dieses Stoeckchen von Joern zugeworfen zu bekommen.
Martin wollte folgendes wissen:
Ich würde so gern diszipliniert mit virtuellen Desktops arbeiten können, kriege aber kein Konzept rein. Wie wäre es denn mal mit einem Blog-Meme wie benutzt Du Deine virtuellen Desktops?
Ich will einzelne laufende Programme schnellst moeglich erreichen. Das heisst fuer mich im Optimalfall mit einer festen Tastenkombination. Ich habe das Ganze auf meinen 7 Desktops so geloest:
- Desktop 1: 2 Terminals zur Dateiverwaltung, zur Konfiguration des Systems etc.
- Desktop 2: Webbrowser. In meinem Fall Firefox
- Desktop 3: Kommunikation. Hier laeuft ein Jabber Client und eine entfernte Screensession mit irssi
- Desktop 4: Terminal mit einer lokalen Screensession fuer alles moegliche. Zum Beispiel der Feedreader newsbeuter und der dazugehoerige podbeuter, Konsolen-Frontend fuer den MPD, ssh ...
- Desktop 5: Thunderbird fuer Emails und Kalender mit WebDAV-Anbindung
- Desktop 6: Einzelne Programme, die ich nicht immer offen habe, wie zum Beispiel ein grafisches MPD-Frontend, Eclipse, Passwortsafe ...
- Desktop 7: Hot-Spare-Desktop falls alle anderen voll sind und ich Platz brauche
Das wars soweit von mir. Ich gebe die Frage nun an alk, doomy, bert und Thorsten weiter.


