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ipcalc 192.168.13.23/26 Address: 192.168.13.23 11000000.10101000.00001101.00 010111 Netmask: 255.255.255.192 = 26 11111111.11111111.11111111.11 000000 Wildcard: 0.0.0.63 00000000.00000000.00000000.00 111111 => Network: 192.168.13.0/26 11000000.10101000.00001101.00 000000 HostMin: 192.168.13.1 11000000.10101000.00001101.00 000001 HostMax: 192.168.13.62 11000000.10101000.00001101.00 111110 Broadcast: 192.168.13.63 11000000.10101000.00001101.00 111111 Hosts/Net: 62 Class C, Private Internet
[via]
... und nun funktioniert auch das Spartacus-Plugin fuer Serendipity wieder.
Nun ist es mir auch moeglich Plugins komfortabel mit einem Klick im Admininterface zu installieren. Das ist ne ziemlich nette Sache. ![]()
Alle, die Debian Server betreiben, sollten sich mal dringend das hier ankucken.
Siehe dazu auch:
Matthias hatte mich darauf aufmerksam gemacht, dass meine Kommentarfunktion kaputt war. So wie es scheint, hat das Math Comment Plugin Probleme mit Wordpress 2.5.1. Ich habe nun das yawasp-Plugin von Sven Kubiak eingesetzt.
Ich bitte hier mal um Feedback und eure Kommentare, damit ich sicher sein kann, dass alles wieder funktioniert.
Nach dem Unix-Emulator in Javascript gibt es nun auch einen VI-Klon, der in Javascript implementiert wurde.
Eingentlich koennte ich mir das Teil im Blog als Standardeditor einrichten. Ich glaube das wuerde rocken. ![]()
[via]
Gestern hatte ein Bekannter von mir Probleme aus einer Textdatei oder Shell-Pipeline Email-Adressen zu extrahieren. Ich habe darauf hin ein kleines Perlscript dafuer angefertigt. Falls jemand so etwas brauchen kann, darf er es weiter verwenden.
use strict;
use IO::Handle;
my @linearr;
if ($ARGV[0]) {
my $infile = $ARGV[0];
open FILEIN, "< ", $infile or die $!;
@linearr = <FILEIN>;
close FILEIN;
} else {
@linearr = <STDIN>;
}
foreach my $line (@linearr) {
if ( $line =~ m/(\w[-.\w]+\@[-.\w]+\.\w{2,3})\W/) {
print("$1\n");
}
}
Man kann Script auf zwei Arten verwenden: Entweder man uebergibt eine Datei als Parameter "./emailscript.pl /pfad/zur/datei" oder man "piped" die Daten in das Script "cat /pfad/zur/datei | ./emailscript.pl".
Ich wuensche euch viel Spass damit
Ich habe gerade auf Wordpress 2.5 upgegradet. Falls jemandem Fehler auffallen: Bitte melden.
So langsam haette ich auch wirklich Lust mal auf ein anderes System zu wie z.B. mephisto zu migrieren. Ich glaube ich werde hier mal einen Testblog aufsetzen und ein paar Tests machen.
Nach Fedora und Slackware habe ich eine relativ lange Zeit Arch Linux auf dem Notebook genutzt. Mittlerweile ist auf dem Desktop Gentoo als weitere Distribution dazu gekommen.Nun bin ich auf die Idee gekommen, diese beiden Distributionen zu vergleichen. Allerdings muss ich anmerken, dass dies ein rein subjektiver Vergleich ist und ich hier keinerlei Flamewars ausloesen will. Die genannten Vor- und Nachteile beziehen sich rein auf meine Vorstellungen von einem guten System und sollten daher nicht missverstanden werden.
Installation:
Gentoo laesst sich sowohl aus einer bestehenden Installation heraus als auch von einer Live-CD installieren. Es gibt auf der letzteren auch einen grafischen und einen textbasierten Installer. Allerdings hat keiner der beiden bei mir zufriedenstellend funktioniert. Daher habe ich mich fuer die manuelle Installation entschieden.
Dank des sehr ausfuerlichen Gentoo-Handbuchs hat dies aber kein Problem dargestellt. Den einen oder anderen Kniff lernt man auch dabei und man ist wirklich flexibel in seiner Konfiguration. Allerdings gibt es die eine oder andere Huerde wie z.B. wenn das Root-Device auf einem LVM liegt und die Initrd per default keine LVM-Unterstuetzung mitbringt.
Fuer Einsteiger halte ich die Installation nur bedingt empfehlenswert, da sie eben nicht wirklich intuitiv zu handhaben ist. Als Installationsmedium kam bei mir die Gentoo-Live-DVD zum Einsatz, ich habe spaeter aber fast alle Pakete aus dem Netz geladen. Somit brachte der groessere Umfang der DVD keinen Vorteil.
Fuer die Netzanbindung, sorgte ein Notebook, dass ich per Crossover-Kabel mit dem PC verbunden hatte. Es hat als kleiner Router gedient, da auf der DVD keine passenden Treiber fuer die WLAN-Karte vorhanden waren.
Die Installation braucht Zeit. Am besten man nimmt sich das Ganze an einem freien Tag oder einer schlaflosen Nacht vor. Ohne die noetige Routine dauert die Vorbereitung des Systems schon etwas. Das Kompilieren des kompletten Systems dauert, je nachdem was der Rechenknecht unter der Haube hat und welchen Umfang die installierte Software hat, zwischen ein paar Stunden und mehreren Tagen. Dies ist mir definitiv zu lange. So lange das System laeuft, gibt es kein Problem, aber wenn mir mal die Platte abrauchen sollte, waere ich schwer am ueberlegen, ob es wieder Gentoo sein muss. Aus Platzgruenden sichere ich naemlich nur Nutzdaten und nicht das komplette System. Auf jeden Fall wuerde ich mir ein Script schreiben, das mir die Konfiguration automatisiert und eine unbeaufsichtigte Installation ermoeglicht.Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass ich ein komplett neues System mit Arch Linux aufsetzen wuerde.
Bei Arch Linux habe ich mich fuer eine FTP-Installation entschieden, da man nur mit dieser die Moeglichkeit hat ohne grosses Frickeln ein verschluesseltes Root-Device zu erstellen, das spaeter beim Booten auch korrekt funktioniert. Nach dem Download der Installations-CD, startet ein Textbasierter Installer, der einem die noetigste Arbeit abnimmt. Die CDs sind zwischen 12 und 530MB gross und sollten somit den wenigsten Probleme bereiten.
Der Installer ist aufgeraeumt, setzt aber vom User ebenfalls einige Kenntnisse voraus. So muss man seine Festplatten manuell auf der Shell partitionieren, seine Konfigurationsdateien mit einem Editor seiner Wahl editieren und z.B. fuer ein verschluesseltes Root-Device die Konfigurationsdatei, mit der spaeter die Initrd erstellt wird, abaendern.
Obwohl meine letzte Installation schon ein paar Monate zurueck liegt, ging das ganze schnell von der Hand. In knapp 20min hatte ich das Basis-System installiert. Ich habe mir dann nach ein paar Tagen aus Unachtsamkeit die Partiionstabelle kaputt gemacht. Beim 2. Anlauf war die Konfiguration in 10min durch. Dazu muss man sagen, dass ich nur ueber eine DSL-1000 Anbindung verfuege und ich die kompletten Pakete aus dem Netz gezogen habe. Mit mehr verfuegbarer Bandbreite, waere das ganze noch schneller gegangen.
Die Verwendung von LVM und dm-crypt haben hier fast keine Probleme verursacht. Es war notwendig Zeile in der /etc/mkinitcpio.conf zu aendern. Der Rest lief dann von alleine.
Nach der Installation des Basissystems habe ich dann nach und nach die benoetigte Software installiert. Diese haette ich auch schon bei der Installation auswaehlen koennen, aber ich finde es besser die Pakete schrittweise zu installieren, weil ich nebenher schon am laufenden System schrauben kann.
Alles in allem ist die Installation deutlich staerker automatisiert als bei Gentoo ohne Installer. Durch die Binaerpakete, die man nicht extra kompilieren muss, spart man auch jede Menge Zeit.
Ressourcenverbrauch:
Hier schneidet Gentoo relativ schlecht ab. Das laufende System verbraucht zwar nicht mehr CPU-Zeit oder Arbeitsspeicher als ein vergleichbares mit einer anderen Distribution aber die Quelltexte zum kompilieren brauchen einige Gigabyte an Festplattenplatz und das Kompilieren jedes einzelnen Pakets kostet massig Leistung. Es ist, zumindest mit einer Dualcore-CPU, moeglich nebenher auf dem System zu arbeiten aber so richtig Spass macht es doch nicht wenn bei jedem Update alle neuen Pakete lokal kompiliert werden muessen. Ich persoenlich merke auch keinen spuerbaren Performance-Zuwachs durch das lokale Kompilieren der Pakete. Somit waere der einzige Vorteil dieser Technik, dass man Pakete sehr viel genauer anpassen kann als bei anderen Distributionen.
Bei Arch verbraucht sowohl das System mit den sauber vorkonfigurierten Paketen als auch der Betrieb selbst nicht besonders viele Systemressourcen. Das System ist sowohl performant als auch schlank und ueberzeugt damit. Da Einfachheit und Schlankheit unter anderem Grundzuege der Philosophie des "Arch Way" sind, kann Arch hier definitiv punkten.
Paketmanagement:
Die imho wichtigste Eigenschaft einer guten Linuxdistribution ist ein gutes und durchdachtes Paketmanagement. Bei Gentoo ist dieses, wie schon gesagt, fast komplett Quellcode basiert. Das Paketmanagement nennt sich Portage. Zu jedem Paket wird der Quellcode geladen, lokal entpackt und kompiliert. Zusaetzlich kann man durch das System der USE-Flags die Pakete auf seine persoenlichen Beduerfnisse anpassen. Es ist so z.B. moeglich die KDE-Unterstuetzung bestimmter Software nicht mit zu kompilieren, wenn man ohnehin nur Gnome einsetzt. Das macht das System sehr anpassbar.
Das Angebot an Paketen ist riesig. Es gibt fast nichts was es nicht gibt und ausser dem offiziellen Paketen gibt es auch noch Overlays. Es ist Problemlos moeglich sogar Spiele wie z.B. Quake IV und Addons dazu ueber das Paketmanagement zu installieren und aktuell zu halten. Selbstverstaendlich benoetigt man fuer kommerzielle Spiele die orginal CDs/DVDs und einen original Key. Allerdings nimmt einem das Paketmangement z.B. das Kopieren von notwendigen Daten der Spiele-CD ab. Diese Funktionalitaet passt bestimmt einigen Leuten nicht, macht das System aber auch attraktiv fuer Menschen, die auch unter Linux spielen und nicht jedes Spiel manuell installieren und aktuell halten wollen.
Mit ein paar Kniffen laesst sich auch das Portage System beschleunigen, so dass es weniger negativ ins Gewicht faellt.
Arch besitzt, wie Gentoo mit dem Portage-System, ein eigenes Paketmangement und baut weder auf RPM noch auf APT auf. Das ganze nennt sich "pacman". Das kommt von "package manger" und nicht von dem Spiel.
Pacman arbeitet flott, ist gut konfigurierbar und die Pakete sind in gut vorkonfigurierter Form vorhanden. So lange es sich nicht um wenig bekannte oder Nischensoftware handelt, kann man davon ausgehen, dass ein Paket vorhanden ist. Bei Bedarf ist es zudem problemlos moeglich Pakete mittels ABS selbst zu bauen. ABS selbst ist wie Portage auch ein Paketsystem, das sich ebenfalls an den BSD-Ports orientiert. Und sollte es Pakete geben, die nicht im reichhaltigen Repository zur Verfuegung stehen, so bekommt man diese mit hoher Wahrscheinlichkeit im Arch User Repository.
Auch bei Arch ist die Liste der verfuegbaren Software lang. Allerdings nicht so lang wie bei Gentoo.
Die verfuegbare Software ist aber oft aktueller als bei Gentoo. Ich habe schon erlebt, dass bestimmte Software schon einen Tag nach dem Release als Paket verfuegbar war. Eigentlich wuerde ich behaupten, dass man die Pakete in so kurzer Zeit gar nicht vernuenftig testen kann, aber mir ist bisher nichts negatives in dieser Hinsicht aufgefallen.
Im Gegensatz zu einigen anderern Binaerdistributionen sind die kompletten Pakete auf die i686 Prozessorarchitektur opimiert und nutzen somit mehr Funktionen moderner Prozessoren als andere Distributionen.
Anmerkung
Dieser Artikel lag hier ueber ein Jahr als Entwurf im System und sollte eigentlich ausfuehrlicher werden. Allerdings habe ich wegen Hardwareproblemen meinen Desktop ein paar Monate nicht nutzen koennen und darauf hin Arch installiert. Da ich mich seit dem nicht mehr mit Gentoo beschaeftigt habe waere es unfair gewesen mich bei weiteren Vergleichen auf eine Gentoo-Installation zu beziehen, die schon ueber ein Jah zurueck liegt.
Mittlerweile nutze ich auf meinem Notebook und dem Desktop nur noch Arch Linux, auf dem Router OpenWRT und auf dem Server Debian. Momentan bin ich mit diesem Setup wunschlos gluecklich. Vielleicht werde ich eines Tages nochmal auf Gentoo zurueck kommen, aber das habe ich momentan nicht vor. Momentan wuerde ich eher FreeBSD statt Gentoo nutzen.
Heute bin ich nun zum Entschluss gekommen diesen Artikel mit ein paar Korrekturen abzuschicken und teils unfertig ins Blog zu entlassen, da ich wahrscheinlich nicht dazu kommen wuerde ihn in dem Umfang zu vollenden in dem er geplant war. Ich hoffe, dass der eine oder andere trotzdem damit etwas anfangen kann.
Anmerkung Nr. 2
Der Artikel wurde am 19.04.2009 nochmals ueberarbeitet. Es wurden keine inhaltlichen Aenderungen vorgenommen sondern hauptsaechlich die Formatierung ans neue CMS angepasst sowie Rechtschreibfehler entfernt und Formulierungen ueberarbeitet.
Der imho coolste Feedreader wurde in Version 0.8 veroeffentlicht.
Das Changelog sieht schon mal vielversprechend aus:
0.8 (2008-03-07): implemented custom configurability of feed list and article list format improved reload speed by checking the Last-Modified header added special tags to rename feeds added macro support added Ruby scripting support directly integrated nxml/mrss code since API and ABI are a moving target
Mir ist gerade das Tool iperf aufgefallen, mit dem man sehr komfortabel seinen Datendruchsatz messen kann. Und das sowohl fuer rohe TCP oder UDP-Pakete:
Auf einem PC (oder wie bei mir auf dem Router) laesst man den Server laufen:
root@flynet:~# iperf -su ------------------------------------------------------------ Server listening on UDP port 5001 Receiving 1470 byte datagrams UDP buffer size: 106 KByte (default) ------------------------------------------------------------
Danach kann man mit einem anderen Rechner den Durchsatz testen:
In diesem Fall werden UDP-Pakete uebertragen. Ohne die Option -u bei Server und Client waeren es TCP-Pakete. Wichtig ist auch die Option -b, da sonst die Bandbreite auf 1MBit/s begrenzt ist.
Zum Schluss sieht man dann so etwas:
[ 3] local 192.168.13.23 port 33010 connected with 192.168.13.1 port 5001 [ 3] 0.0-60.0 sec 200 MBytes 28.0 Mbits/sec [ 3] Sent 142996 datagrams [ 3] Server Report: [ 3] 0.0-60.0 sec 200 MBytes 28.0 Mbits/sec 1.305 ms 13/142996 (0.0091%)
Hier sieht man auch erst mal, was von den brutto 54MBit/s bei WLAN uebrig bleibt. ![]()
Die tollste Live-Distribution der Welt ist nun in der finalen Version 1.1 verfuegbar.
Was grml genau ist erkaert Wikipedia ganz gut:
grml (sprich: grummel) ist eine auf Debian/unstable basierende Linux-Distribution, die sich als Live-CD direkt von einer CD/DVD starten lässt. Sie wurde als kleines Rettungssystem mit flexiblem Startprozess entworfen. Ursprünglich auf Knoppix basierend, hat sich grml inzwischen zu einem eigenen Debian-Derivat weiterentwickelt.
Wie ich schon des oefteren berichtet habe, nutze ich das Arch User Repository, kurz AUR recht ausgiebig. Es ist unter anderem auch einer der Gruende, wesshalb ich Arch Linux so mag: Man bekommt einfach jegliche Software ohne dass man, wie bei anderen Distros, total umstaendlich Pakete erstellen oder von Hand pflegen muss.
Heute bin ich auf zwei Pakete gestossen, die einem das Arbeiten mit dem Packetmanager pacman und AUR sehr erleichtern.
Beim einen handelt es sich um yaourt. Dies ist ein Shellscript, welches als Frontend fuer pacman, das unter anderem farbige Ausgaben liefert, nicht benoetigte Pakete entdeckt und auch zum einfachen installieren und aktualisieren von AUR genutzt werden kann. Fuer alle Arch-User: Schaut es euch an. Es lohnt sich.
Das zweite Tool ist aurvote mit dem man fuer bestimmte Pakete waehlen kann, damit diese in das Comminty-Repository kommen.
Normalerweise benutze ich zum Datenaustausch zwischen Mobiltelefon und PC einen Kartenleser fuer die Speicherkarte. Ist unkompliziert und schnell. Falls ich diesen aber nicht zur Hand habe, ist es relativ einfach moechlich das Handy per Bluetooth zu mounten. Das ermoeglicht ObexFS. Das Ganze funktioniert ungefaehr so:
Finden des Geraets:
Scanning ...
00:11:XX:XX:XX:XX WolleRosekaufe?
Bei meinem Handy muss fuer die Dateiuebertragung Kanal 12 genutzt werden. Herausfinden kann man das mit "sdptool browse 00:11:XX:XX:XX:XX". Hier sollte in der Ausgabe so etwas stehen:
Service Name: Nokia OBEX PC Suite Services ... Protocol Descriptor List: "L2CAP" (0x0100) "RFCOMM" (0x0003) Channel: 12 "OBEX" (0x0008)
Aus unerklaerlichen Gruenden funktioniert die Uebertragung auf Kanal 10, der eigentlich dafuer vorgesehen ist, nicht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund weshalb die Dateiuebertragung bei ein paar Tests mit nem Mac von einem Freund nicht funktioniert hat.
Das eigentliche Mounten geht recht einfach. Alles was man wissen muss ist die Bluetooth-Adresse und den Kanal:
obexfs -b 00:11:XX:XX:XX:XX -B 12 /mnt/tmp
Die Option -b gibt die Adresse an und -B den Kanal.
Unmounten laesst sich das Geraet als user mittels fusermount -u /mnt/tmp.
Normalerweise kann man mit einer Zeile wie z.B.
obexfs#-b00:11:22:33:44:55 /mnt/mobile fuse allow_other 0 0
das Telefon auch fest in die /etc/fstab eintragen. Damin koennte man dann per mount /mnt/mobile das Handy sofort einbinden. Allerdings scheint das, wahrscheinlich wegen dem geaenderten Kanal, bei mir nicht zu funktionieren.
Eigentlich ist das OpenSync-Projekt ja eine tolle Sache, deren Konzept ich toll finde. Grundlegend schaut es so aus, dass man eine Bibliothek, die so genannte libopensync, benoetigt. Darauf aufbauend kann man sich dann Plugins zur Synchronisation wie z.B. fuer Sunbird, Evolution, SyncML etc. installieren. Angesprochen wird das ganze dann entweder ueber eine grafische Oberflaeche oder ein Shellprogramm.
Allerdings ist das Projekt noch recht jung und das merkt man. Ich habe nun bisher 3 Versuche gestartet die Software auf meinem Notebook unter Arch Linux zum Laufen zu bringen. Geplant war eine Synchronisation des Kalenders meines Mobiltelefons mit einem WebDAV-Share auf dem eine iCal-Datei liegt.
Installation:
Versuch 1
Installieren der libopensync mittels pacman und dann Kompilieren der Plugins mit PKGBUILDs aus dem Arch User Repository. Hier sind die Versionen des SyncML- und Sunbird-Plugins aus AUR allerdings inkompatibel zur Version 0.36 die pacman installiert hat. Also das war schonmal nichts.
Versuch 2:
Installation ueber modifizierte PKGBUILDs, die sich die Sourcen aus dem Subversion-Repository holen. Ergebnis: Libopensync, das SyncML-Plugin und das File-Plugin kompilieren. Leider ist im Subversion-Repository kein aktuelles Sunbird-Plugin enthalten und das Shellprogramm erkennt das Fileplugin nicht. Somit war nichtmal ein Synchronisationstest moeglich.
Versuch 3:
Nun habe ich probiert mir meine PKGBUILDs so umgebaut, dass fuer alle notwendigen Pakete eine aeltere Version (0.22) verwendet wird. Ergebnis: Alles notwendige kompiliert korrekt, nur das absolut notwendige SyncML-Plugin nicht. Anscheinend hatte das Plugin Probleme mit der Version 0.4.6 der libsyncml, die ich installiert hatte. Nach einem Downgrade auf 0.4.5 kompiliert das Paket sauber durch. Auch das Kompilieren der Version 0.22 des Shellprogramms msynctool funktioniert. Ist doch zumindest mal was.
Vorbereitungen:
Also mal kucken, ob auch alle Plugins erkannt werden:
msynctool --listplugins
Available plugins:
syncml-http-server
syncml-obex-client
sunbird-sync
file-sync
Konfiguration :
Nach diesem Krampf bin ich, wie in diesem Howto beschrieben, vorgegangen. Zuerst wird ein Profil zum Backup der Daten, die auf dem Handy liegen, angelegt:
$ cd
$ mkdir sync
$ msynctool --addgroup filenokia
$ msynctool --addmember filenokia file-sync
$ msynctool --addmember filenokia syncml-obex-client
Danach sollte man bluetooth starten. Bei meinem Thinkpad erledigt dies das folgende Script, dass ueber eine Tastenkombination gestartet wird:
#!/bin/bash
cat /proc/acpi/ibm/bluetooth | awk '{ print $2 }' | while read line;
do
if [ $line == "enabled" ]; then
/etc/init.d/bluetooth stop
echo disable > /proc/acpi/ibm/bluetooth
else
echo enable > /proc/acpi/ibm/bluetooth
/etc/init.d/bluetooth start
fi
break
done
Nun mal kucken, ob das Handy gefunden wird:
hcitool scan
Scanning ...
00:11:XX:XX:XX:XX WolleRosekaufe?
Bei 00:11:XX:XX:XX:XX handelt es sich um die Bluetoothadresse des Handys diese hier wurde annonymisiert.
Anschliessend kann man mit spdtool ein paar Informationen ueber das Telefon ergattern. Eine Eingabe von "sdptool browse 00:11:XX:XX:XX:XX " sollte unter anderem etwas in der Art liefern:
Service Name: SyncMLClient
Service RecHandle: 0x1000b
Service Class ID List:
UUID 128: 00000002-0000-1000-8000-0002ee000002
Protocol Descriptor List:
"L2CAP" (0x0100)
"RFCOMM" (0x0003)
Channel: 11
"OBEX" (0x0008)
Konfiguration des Datei-Plugins:
Startet man nun mit "msynctool --configure filenokia 1" die Konfiguration, kann man eine XML-Datei mit Hilfe von vi(m) editieren. Diese sollte folgenden Inhalt haben:
<?xml version="1.0"?>
<config>
<!-- directory path for file-sync -->
<path>/home/user/sync/</path>
<!-- should care of subdirectories (TRUE or FALSE) -->
<recursive>FALSE</recursive>
</config>
Konfiguration des SyncML-Plugins:
Ist dies erledigt, kann der SyncML-Client mit "msynctool --configure filenokia 2" konfiguriert werden:
<config>
<bluetooth_address>XX:XX:XX:XX:XX:XX</bluetooth_address>
<bluetooth_channel>YY</bluetooth_channel>
<identifier>PC Suite</identifier>
<version>1</version>
<wbxml>1</wbxml>
<username></username>
<password></password>
<type>2</type>
<usestringtable>1</usestringtable>
<onlyreplace>0</onlyreplace>
<recvLimit>10000</recvLimit>
<maxObjSize>0</maxObjSize>
<contact_db>Contacts</contact_db>
<calendar_db>Calendar</calendar_db>
<note_db>Notes</note_db>
</config>
Validieren laesst sich das Ganze mit "msynctool --showgroup filenokia".
Achtung: Da es unter Umstaenden zu Datenverlust kommen kann, sollte man seine Kontakte und wichtige Daten zuvor auf eine Speicherkarte sichern, damit man die im Falle eines Fehlers wieder herstellen kann.
Synchronisation:
Der eigentliche Sync-Vorgang laesst sich mit "msynctool --sync filenokia" anstossen. Mit dieser Konfiguration laesst sich nun das Adressbuch etc. als Backup auf die Festplatte synchronisieren. Bei mir hat super funktioniert.
Thunderbird/Sunbird/WebDAV-Kalender:
Synchronisation in einzelne Dateien ist ja ganz ok, aber eigentlich will man ja auch mit den Dateien arbeiten und zumindest seinen Kalender auf das Handy uebertragen. Hierfuer nutze ich das Sunbird-Plugin. Um dieses zu nutzen, legt man zuerst ein neues Profil an:
$ msynctool --addgroup nokiasun
$ msynctool --addmember nokiasun syncml-obex-client
$ msynctool --addmember nokiasun sunbird-sync
Nun kann man man wieder heraus finden, welches Plugin unter welchem Punkt zu konfigurieren ist:
msynctool --showgroup nokiasun
Groupname: nokiasun
Member 2: sunbird-sync
No Configuration found: Member has not been configured
Member 1: syncml-obex-client
No Configuration found: Member has not been configured
Konfiguration des SyncML-Plugins:
Bei der Konfiguration mit "msynctool --configure nokiasun 1" kann der selbe Eintrag wie weiter oben beim SyncML-Plugin verwendet werden:
<config>
<bluetooth_address>XX:XX:XX:XX:XX:XX</bluetooth_address>
<bluetooth_channel>YY</bluetooth_channel>
<identifier>PC Suite</identifier>
<version>1</version>
<wbxml>1</wbxml>
<username></username>
<password></password>
<type>2</type>
<usestringtable>1</usestringtable>
<onlyreplace>0</onlyreplace>
<recvLimit>10000</recvLimit>
<maxObjSize>0</maxObjSize>
<contact_db>Contacts</contact_db>
<calendar_db>Calendar</calendar_db>
<note_db>Notes</note_db>
</config>
Konfiguration des Sunbird-Plugins:
Hier fuehrt man "msynctool --configure nokiasun 2" aus und traegt seinen WebDAV-Share samt Zugangsdaten ein. Da das Passwort im Klartext vorliegt, sollte man ~/.opensync eventuell speziell sichern, damit kein anderer Benutzer des Rechners Zugriff darauf erhaellt. Da meine Festplatte sowieso verschluesselt ist, werde ich darauf nicht weiter eingehen.
<?xml version="1.0"?>
<config>
<webdav username="BENUTZERNAME" password="PASSWORT" url="https://server.tld/pfad/zum/Kalender.ics" />
</config>
Hier kann man nun auch mit "msynctool --sync nokiasun" die Synchronisation starten.
Fazit:
Das beschriebene Setup funktioniert zwar prinzipiell aber man merkt stark, dass OpenSync noch stark weiterentwickelt werden muss. Die von mir verwendete Version ist auch nicht mehr die neuste aber leider funktioniert das Sunbird-Plugin bei anderen nicht. Das Synchronisieren sollte zwar prinzipiell moeglich sein, doch haengt der Vorgang bei einer direkten Synchronisation sehr oft. Ich habe bessere Ergebnisse erzielt als ich eine dritte Gruppe bestehend aus dem File-Plugin aus der ersten Gruppe und dem Sunbird-Plugin der zweiten Gruppe angelegt habe. Die Synchronisation ueber den Umweg WebDAV <=> File <=> Handy funktioniert, im Gegensatz zum direkten Abgleich, meistens.
Aufgetretene Fehler:
- haengenbleiben von msynctool waehrend der Synchronisation
- Probleme bei Eintraegen die sich wiederholen
- Probleme bei vielen Eintraegen im Kalender (ausmisten des Kalenders erforderlich)
- teilweise treten Terminkonflikte auf wo gar keine sind
Was noch nicht geht:
- Synchronisieren des Adressbuchs
- Synchronisieren der Todo-Liste aus Lightning
- problemloses synchronisieren
Alles in allem, bin ich nun froh ueberhaupt eine Moeglichkeit zu haben ab und zu den Kalender abzugleichen. Nun habe ich wenigstens wichtige Geburts- und Feiertage im Handy gespeichert. So wie ich gehoert habe, ist die aktuelle Version 0.3X sowieso nur fuer Entwickler gedacht und laut der Opensync-Website wird momentan stark an Version 0.40 gearbeitet. Darum bin ich noch der Hoffnung, dass sich dieses Projekt in absehbarer Zeit wirklich benutztbar wird und ohne grosses Frickeln installiert werden kann. Bis dahin bin ich zumindest mit der bisherigen Loesung zufrieden.


